Montag, 21. September 2015
klettern frankenjura
Am Samstag waren wir zum ersten Mal an den Langer Berg Wände in der Nähe von Betzenstein. Guter Fels mit Kindern. Steffi und ich klettern "So geht's auch" 8+/9- je im zweiten Versuch. Ich mach noch den "Spiegel" (9) nachdem ich mir die Crux im Abseilen von der 7b einmal kurz angeschaut hatte. Am selben Tag gings nochmal kurz an die Leupoldsteiner Wand. Nach zwei Go's im Eisenvater war ich völlig zerstört. 8 (fränkische) Seillängen an einem Tag waren zu viel. Sonntags waren wir noch an der Appplauskurve. Da bin ich tatsächlich im Nasenbohrer am letzten schweren Zug oberhalb des Bauchs noch rausgeflogen.
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Dienstag, 8. September 2015
klettern frankenjura
Bäm! Steffi klettert ihre erste 9 "Fright Night" an der Hanni Kerschbaum Gedenkwand. Irgendwie kann ich gar nicht glauben, dass sie bis dato noch keinen glatten 9er gemacht hat. Aber es stimmt: bisher war alles höchstens 9- (7b+). Sie hat zwar jede Menge 9er Projekte (gehabt). Aber irgendwie hat's nie gereicht. Jetzt aber! Der Höhepunkt unseres 4 Tagestrips. Endlich mal auch gute Bedingungen in Franken. Ich mach nix draus. An der Applauskurve komme ich endlich aus dem Bauch oben raus. Kann aber die letzten drei Züge nicht mehr machen. An der Kerschbaum Wand mach ich die 9- durch das dreckige Rissdach im Toprope Onsight (Königsdisziplin!). An der Püttlacher mach ich Treibjagd im 2ten Go. Im Flash war ich schon fast durch, verkletter mich aber ein bisschen und mache einen weiten weiten Abgang. An der Ankatalwand flieg ich ein paar Mal am Dyno ganz am Ende.
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Sonntag, 23. August 2015
klettern frankenjura
Nach einem kurzen Zwischenstop daheim, wo wir schnell das Haus fertig gestrichen haben, ging es nochmal für 6 Tage in die Fränkische. Nach dem Ausdauergebolze am Rottach dachte ich: klar, jetzt haste an einer deiner Schwächen gearbeitet, hast Fortschritte gemacht, da fallen die Projekte wie von selbst. War natürlich nicht so. Vielleicht wäre es so gewesen, wenn wir an den Moritzer Turm gegangen wären. Waren wir aber nicht. Erster Tag an der Ankatalwand: Flugkontrolle. Erstmal wieder ausbouldern. Immerhin hab ich mich mal getraut einen Go im Vorstieg zu setzen. Zweiter Tag Krottensee. Völlig bescheuert. Nach der Flucht vor dem Krottenseer Wand Wahnsinn, noch in die Slimline geschaut. Zusammen mit 3 Argentiniern. Da ging fast gar nichts mehr. Kaum zu glauben, dass ich den Einstiegsboulder mal klettern konnte. 3er Tag: Peacemaker an der Erinnerungswand. Wenn es kühler ist, sollte die Tour eigentlich gehen. Vielleicht. Mal sehen. An Tag 4 kamen die Ulmer wieder dazu. An die Wolkensteiner Wand ging es. Den Überhang von Güllich angeschaut, aber leider sollte es nicht sein. Frisst halt viel Zeit so eine 35 Meter Tour. Tag 5 war der vorläufige Höhepunkt einer eher bescheidenen Woche. Wir wechselten zwischen Knochensammler / Zamonien und der Applauskurve hin und her. Irgendwann standen wir erneut vor dem Knochensammler: aber es fehlten Seil und Kletterschuhe, die wir dort zurückgelassen hatten. Sauber! Wir haben den halben Wald nach dem Lump, der das Zeug geklaut hat, durchstreift, aber nichts gefunden. Was soll man da sagen? Wer klaut einen so alten Strick? Wer klaut die ollen Kletterschuhe? Wieso? Was geht in Deinem Kopf vor, hm? Glaubst Du, Du kannst den Scheiss nochmal verkaufen? Biste scharf auf den Fußpilz? Erbärmlich.. Naja, der Tag war gelaufen. Am letzten Tag waren wir noch am Fuchsloch. Ich habe endlich den Hans Schuhmann Gedenkweg geklettert. Hat mich nochmal 4 Anläufe gekostet. Die anderen haben die Redline projektiert. Erstaunlich, dass sie damit alleine waren.
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Freitag, 14. August 2015
klettern allgäu
10 Tage Urlaub im Allgäu. 6 Tage am Rottachberg geklettert. Leider war's durchgehend zu warm. Außer am Schluss, aber da waren wir zu platt. Eigentlich hätten wir wegen mir direkt nach 2 Tagen heimfahren können. Da hab ich nämlich die letzte Sau geonsighted und den Poltergeist im 2ten Go geklettert. Danach habe ich mich fast ausschließlich in der Blau aufgerieben. Anfangs zusammen mit Uli, der mir das Projekt eingebrockt hatte. Zum Schluss alleine, weil Uli entnervt zu einem anderen Projekt gewechselt hat. So drei-vier Go's hab ich jeden Tag gemacht. Fast immer hat der Einstiegsboulder problemlos geklappt. Die Ausdauer hat aber nie ausgereicht. Außerdem war es wie gesagt viel zu warm. Am vorletzten Tag bin ich tatsächlich ein Griff unter dem Abschlusskiesel geflogen. Das war wirklich ärgerlich. Alles in allem, war es aber ein schöner Urlaub und angesichts der Hitzewelle vielleicht das Beste was wir machen konnten.
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Sonntag, 2. August 2015
klettern frankenjura
Unter anderem am Moritzer Turm gewesen. Dort den Atomausstieg geflasht. An der Erinnerungswand wieder mal ins Peacemaker geschaut.
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Freitag, 17. Juli 2015
klettern allgäu
Letztes Wochenende verlängert und für vier Tage ins Allgäu gefahren. Am ersten Tag waren wir an der WiWoGiTruMu-Festung. Die ist unmittelbar am Hinanger Wasserfall und in jedem Fall schön gelegen. Allerdings sind die Routen recht brüchig und teilweise seeeeeehr dreckig. Nichtsdestotrotz auch nette Klettereien. Harry Röker hat ja auf seiner Seite eine kurze ingeneurs-wissenschaftliche Abhandlung über die Haken in diesem besonderen Gestein verfasst. Ich hab's ganz praktisch getestet, als mir beim Klippen des Umlenkers der 9+ ganz links ein Kiesel aus dem Griff gebrochen ist und es mit jeder Menge Seil in der Hand nach unten ging. Alles gut gegangen. Danach waren wir mit Uli zwei Tage am Rottachberg und haben unsere fehlende Ausdauer beklagt. Der Einstiegsboulder in der "Blau" ging auf Anhieb und jedes Mal problemlos. Aber bei der Hälfte der Wand war immer Schluss, weil zu platt. Immerhin die Schweizer Führe ging - wenn auch nur im zweiten Versuch am nächsten Tag. Dafür im echten Rotpunkt. Am vierten Tag sind wir die Starzlachklamm runter und wieder hochgelaufen. Zwischendrin habe ich zweimal in der 9er Phantom geschaut. Die Route ist etwas unkonventionell. In der Mitte zwei extrem weite Züge an kleinen Leisten und oben ein Boulder mit einem weiten Zug an einen versteckten Griff. A bissle zu schwül wars dafür.
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Dienstag, 9. Juni 2015
klettern frankenjura
Wow, insgesamt waren wir dieses Jahr schon 13 Tage Klettern im Frankenjura. Laszlo hat uns die Hanni Kerschbaum Ged.-Wand ans Herz gelegt. Das war mal ein richtig guter Tipp: Fright Night und Transalpin sind sehr schön zu klettern. In der Applauskurve waren wir ein paar mal. Laszlo und ich haben den Nasenbohrer ausgecheckt. Warten noch auf gute Bedingungen. Einmal ausgenutzt, dass der Fels recht trocken war und "Hormonstress" und "50 cent" geklettert. Beide recht nett. Achsoja und an der Ankatalwand bin ich endlich mal zwei Tage hintereinander in das "Omaha Beach" rein und habs dann recht locker geklettert. Gleich noch "Flugkontrolle" durchgebouldert und schier im toprope durchgestiegen.
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