Montag, 10. Januar 2011
klettern alb
Seilkletter-Saison-Opening auf der Alb am 8ten Januar? Geht. Zugegeben, die bekletterten Felsen waren ein bisschen unspannend. Am Samstag waren wir am leider noch nassen Bischof im Blautal. Immerhin hat die Sonne geschienen und so ein 6er an dem das Wasser runterläuft kann auch recht anstrengend sein. Am Sonntag waren wir alleine am ebenfalls sonnigen aber trockenen Reussenstein. Das ist ja schon ein Erlebnis für sich: alleine am Reussenstein. Keine Kletterer, keine Wanderer. Die Sonne im Rücken. Außerdem gibt es dort mit dem Schwarzen Frust ne 9-, die ich noch machen muss. Leider fängt es nach dem Ausbouldern zu regnen an. Trotzdem zwei schöne entspannte Klettertage verbracht.
Donnerstag, 6. Januar 2011
bouldern schwarzwald
Den zweiten noch kälteren Tag gehts an die Waldeck. Den gesamten Zustieg friert man im schattigen kalten Tal und kurz vor den Blöcken passiert man die Hangkante und steht in der Sonne. Dort kann man es aushalten. Ich mach mich an dem Block mit den definierten Bouldern warm. Danach versuch ich die Ein-Züger 7b und "Nachtschicht" 7c+. Im Laufe des Tages gelingt es mir immerhin eine Lösung für Nachtschicht finden. Trotzdem ist mir das Ding einfach zu kräftig.
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bouldern odenwald
Kalte aber sonnige Tage. Wir haben keine Lust zu frieren und suchen uns Felsen, die in der Sonne stehen. Zum ersten Mal gehen wir in Heidelberg nicht am Riesenstein Bouldern. Die Traverse ist leider etwas nass, aber zum Glück stell ich mich an der 7a-Kante derart dumm an, dass wir dort die ganze Zeit verbringen können.
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Montag, 3. Januar 2011
bouldern alb
Die "Depression" ist überwunden. Sie startet im Sakrileg und geht nach dem Schnapper zum Zangengriff ins "Horukk!". Vor einem guten Monat habe ich diese Kombi zum ersten Mal probiert. Bei der Verbindung beider Boulder war es am schwersten in den Hook von Horukk! zu kommen. Erst ist der Körper noch voll nach links gestreckt, dann pendelt man frei hängend nach rechts und versucht den weit entfernten Hook zu angeln. Der muss danach auch noch ziemlich gut sitzen, damit der Abschlusssprung klappt. Einfach saugeil. Erst der schwere Zug aus Sakrileg, dann der Pendler und zum Schluss der Schnapper vom Arsch und der Sloperleiste. Ich habe jetzt 6 Tage an dem Boulder gearbeitet. Die meiste Zeit hat mich der Sakrileg-Zug gekostet und das Einschleifen des Ausstiegs. Die Bedingungen waren immer einigermaßen gut, ich kannte alle Züge schon von früher und trotzdem hab ich mich einigermaßen schwer getan. Bis auf den Durchstieg, da hat sich alles ziemlich leicht angefühlt. Also ich würd' sagen, wenn sich der Boulder aus den Schlüsselstellen von Sakrileg und Horukk! zusammensetzt, ist er schon 7c+. Schwerer wohl nicht, aber das kann ich ja gar nicht einschätzen, weil ich noch nie schwerer geklettert bin ;-) Egal. Er macht jedenfalls ziemlich viel Spass.
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Montag, 29. November 2010
bouldern schwarzwald
Auf dem Weg in die Heimat mal wieder in Waldeck vorbeigeschaut. Schon lange nicht mehr hier gewesen. Das Wetter war bombastisch. Es war kalt aber sonnig. Der Wald lag im Schnee. Ich habe endlich mal die Lotterbett Traverse gemacht. Danach noch kurz die 7c+ Nachtschicht probiert. Ziemlich brachiale weite Züge. Nicht wirklich meins, aber saugut.
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bouldern frankenjura
Ziemlich viel Schnee in Franken. Teilweise. In Neudorf nicht den Boulder "Berührungsangst" gemacht. Das Topo im Schwertner war falsch. Danach noch "Old School rocks" probiert. Was für ein Kontrast. Dieses Wahnsinns-Dach!
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Sonntag, 21. November 2010
bouldern odenwald
Das Motivationsloch schien überstanden dank zweier geiler Wochenenden am Schleier. Aber gestern? 6° und wolkenverhangen. Samstag noch mit dem MTB durch den Matsch gepflügt und nachmittags am Riesenstein gebouldert (ne schlechte Kombination in dieser Reihenfolge). Am Sonntag entscheiden wir uns mal wieder nach Reichenbach zu fahren. Hauptsache was neues. Hauptsache nicht ins klamm-kalte Franken und nicht in die komische Pfalz, wo ich eh nix hochkomm. Aber was heißt schon "hoch"-kommen: Wenn man vor einer Woche noch 30-Meter besten Fels in der Sonne genossen hat, fragt man sich schon, ob man jetzt an 2m-Felseiern knapp über dem Dreck rumkrabbeln will. Hilft ja nix! Irgendwann schaltet sich das Klettererhirn zu Gunsten des Bouldererhirns aus und man findet es nicht mehr besonders bescheuert, irgendwelche Griffe und Tritte wegzulassen, damit es schwerer wird. So gelingt sogar ein (zweifelhafter) 7b Boulder. Alles gut, Bouldern macht Spass ...muss wieder Spass machen.
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